Warum tue ich die Dinge, die ich tue? Zwei einfache Vorlagen helfen dabei, schnell und effizient erste Entwürfe für das eigene Why zu formulieren. Vielleicht im Rahmen der Arbeit mit dem Golden Circle oder der eigenen Mission.

„Menschen inspirieren, die Dinge zu tun, die sie inspirieren, damit wir alle gemeinsam die Welt zum besseren verändern können.“ So lautet das Why von Simon Sinek, dem Erfinder des Golden Circles. In seinem zweiten Buch „Finde dein Warum“ schlägt er ein Schema vor, um sein Warum – den Purpose – festzuhalten oder auch das Warum eines Teams oder Unternehmens.

Das eigene Why: Die Formel von Simon Sinek

_____ (Beitrag), damit _____ (Wirkung).

Zwei Beispiele aus seinem Team:

Matt: „Das Wachstum von Menschen zu befeuern, damit wir die Mittel haben, eine bessere Welt zu schaffen.“

Kristen: „Menschen zu befähigen, es zu versuchen, damit sie ihre eigenen Grenzen überschreiten.“

Eine Alternative dazu bietet Aaron Hurst in seinem Buch „The Purpose Economy“. Hurst ging es darum, möglich vielen Menschen dabei zu helfen, ihr Why zu entdecken. Er schreibt, er habe so 60.000 Menschen zum Why verholfen. Whys als Massenprodukte. Storytelling als Malen nach Zahlen.

Das eigene Why: Die Formel von Aaron Hurst

Mein Purpose ist _____ zu dienen, indem ich _____, damit sie _____.

Ein Beispiel: „Mein Purpose ist Menschen zu helfen, indem ich sie mit bahnbrechenden Tools versorge, damit sie ihr Potenzial verwirklichen können.“

Die Ergebnisse der beiden Formeln klingen generisch? Allerdings. Aber sie sollten meiner Meinung nach auch nicht mehr als ein erster Entwurf sein, den Sie allein, im Dialog mit Freunden oder Kollegen entwickeln.

Auf Basis dieser Ein-Satz-Whys lässt sich bequem weiterarbeiten. Am Text, am Inhalt. So wird das Why am Ende eine ganz eigene Form finden, so individuell wie wir selbst. Und vielleicht klingt es dann so einfach und zugleich so mächtig wie das Why von Patagonia: „We’re in business to save our home planet.“ Das sitzt und lässt keinen Zweifel an den Absichten.