Die Macht von Storys: John F. Kennedys Rede über die Mondmission. Steve Jobs‘ Vorstellung des iPhone. Martin Luther Kings Rede „I have a dream“.

Wer erfolgreich führen will, muss Storytelling beherrschen. Diejenigen, die die stärksten Geschichten erzählen, werden vorn sein. Vorausgesetzt, ihre Geschichten sind fundiert und wahr.

Warum ist Storytelling so mächtig? Hier meine Auswahl der 10 stärksten Gründe:

1. Storys sind einfach

Storys lassen sich in einem ganzen Film erzählen, aber auch in einem Absatz oder einem Satz. Das Grundschema gibt Orientierung. Wer es kennt, folgt nur noch einem Muster. Die Kurzformel sieht so aus: Story = Figur + Zwangslage + angestrebte Befreiung.

2. Storys sind leicht zu erinnern

Fakten werden in Verbindung mit Storys bis zu 20 Mal besser erinnert als pure Fakten. Das bewies  Stanfordprofessorin Jennifer Aaker in Experimenten .

3. Storys inspirieren

„I believe that this nation should commit itself to achieving the goal, before this decade is out, of landing a man on the moon and returning him safely to the earth.“ Kein Technik- und Faktengerassel. Nur Vorstellungskraft. John F. Kennedy erzählt in einem Satz die ganze Geschichte und inspiriert damit eine Nation. Organisationen werden durch Storys als lebende Organismen begriffen.

4. Storys stärken

Hören wir eine Geschichte, versuchen wir, sie in Beziehung zu eigenen Erfahrungen zu setzen. Unser ganzes Gehirn arbeitet auf Hochtouren. Wir fühlen mit. Ja, wir nehmen den Ausgang der Geschichte vorweg. Wir sind der Held dieser Geschichte. Siegt er, siegen wir. So helfen Storys uns, mit einer grundsätzlich ungewissen Zukunft umzugehen.

5. Storys sind anschlussfähig

Im Gegensatz zu Faktenblättern haben Storys einen offenen Charakter. Je stärker der Kern einer Story, desto mehr Varianten und Interpretationen lässt sie zu. Apples Kampagne „Here is to the crazy ones“ konnte jeder Mitarbeiter, jeder Kunde, jeder Zulieferer erzählen. Und zwar in seiner ganz eigenen Version mit seinen ganz eigenen Helden.

6. Storys überzeugen

Nike oder Adidas? Apple oder Samsung? Was macht den Unterschied: die Fakten oder die Story? Stanfordprofessorin Jennifer Aaker bewies in einem einfachen Experiment, dass sich durch die kluge Kombination von Fakten und Story die Einnahmen verdoppeln lassen.

7. Storys verbinden respektvoll

Gute, aufrichtige Geschichten knüpfen ein Band zwischen mir und meinen Zuhörern, das kein Powerpoint-Chart knüpfen kann. Sie sind respektvoll. Enthalten keine Vorschriften. Sie geben den Menschen die Freiheit, zu ihren eigenen Schlüssen zu kommen.

8. Storys sind zeitlos

Evolutionsbiologen halten ‚Story‘ für ein Urmuster der Kommunikation, das geholfen hat, unser Überleben zu sichern. Gehirnforscher wiesen nach, dass unser Gedächtnis Daten in Mustervorlagen speichert, die wie Storys funktionieren. Wer Storys versteht, versteht auch Menschen besser.

9. Storys funktionieren überall auf der Welt

Storys mögen vom Inhalt unterschiedlich scheinen, aber als Format funktionieren sie überall auf der Welt, bei allen Altersgruppen und Bildungsschichten. Sie sind ein globales Tool. Der Mythenforscher Joseph Campbell führt das darauf zurück, dass wir seit Jahrtausenden im Kern immer nur Variationen der gleichen Geschichte erzählen. Er nennt sie Monomythos.

10. Storys haben die Kraft, die Welt zu verändern

Eine Story ist eine Reise, die den Zuhörer bewegt. Ist sie gut, verändert sie Überzeugungen. Und ist sie großartig, bewegt sie die Zuhörer, etwas zu tun. Ist sie genial, bringt sie die Zuhörer dazu, die Welt zu verändern.

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