Digitales Storytelling nutzt die spezifischen Möglichkeiten digitaler Kanäle: Interaktivität, Nicht-Linearität, Multimedialität und algorithmische Verbreitung. Eine gute digitale Story ist für das jeweilige Format gedacht – nicht einfach ein Text, der online gestellt wird. Kurze Aufmerksamkeitsspannen und Feed-Dynamiken erfordern komprimierte Dramaturgie.
Beispiel: Ein 20-Sekunden-Video erzählt wie ein ultrakurzer Spielfilm in drei Cuts: Problem, Wendepunkt, Auflösung – das klassische Drei-Akt-Muster, komprimiert auf Social-Media-Tempo.